Aktuelle Projekte der Snowland Children Foundation

Alle 3 Personen, eine davon eine Lehrerin im Dorf, waren 3 Tage lang nach dem Erdbeben verschüttet, konnten aber glücklicherweise mit nur wenigen Verletzungen geborgen werden!

Die Trockenmauer am Schulhang wr dringend notwendig, bevor der Monsun im Juli kam

Die hohen Trockenmauern, jeder Stein mit Handarbeit geschlagen und auf die Mauer in Netze gelegt, mussten dringend vor dem
Monsun-Beginn im Juli fertig werden!

Tibetische Sherpas in Nepal

Das verheerende Erdbeben im Frühjahr 2015 hat über 90% aller Häuser in der tibetisch besiedelten Region Helambu zerstört. Bis heute hat die Regierung dort nichts unternommen, um zu helfen. Die Bewohner sind völlig auf sich selbst gestellt, Hilfe von aussen gab und gibt es bisher nur über private Initiativen. Caritas Schweiz und Helvetas Schweiz haben 2017 begonnen, im Unterdorf Thimbu eine Hilfestellung zu geben: Helvetas hat eine neue Wasserleitung gebaut und Caritas baut die zerstörte Sekundarschule Golma Devi wieder auf. Im Oberdorf Abalama, wo die Wasserleitung seit 2 Jahren zerstört ist und die Dorfbewohner das Wasser von weit her holen müssen, gab es bisher keine Hilfe. Dort war auch die Kakani-Schule völlig zerstört worden und die Schüler mussten notdürftig in Zelten unterrichtet werden.

Wir haben für die Aktivitäten der Snowland Children Foundation die Mini-Region um Thimbu ausgesucht, da meine nepalesischen Tibeter-Partner ursprünglich von dort kommen und sich bestens auskennen. Sie sind dadurch in der Lage, die notwendigen Arbeiten mit den kleinstmöglichen finanziellen Mitteln zu „bewältigen“. Die Dorfbevölkerung hilft kostenlos mit und wir bekommen überall die besten Preise. 2016 war ich das erste Mal in der vom schrecklichen Erdbeben 2015 am stärksten gezeichneten Region Nepals und habe mit meinen neuen Partnern 2 Projekte definiert, von denen wir angenommen haben, dass wir das mit unserer noch sehr jungen Stiftung schaffen könnten. 2016 haben wir zunächst ein paar kleinere Dinge in Angriff genommen. Ein Bericht findet sich unter „Update 2016“

Die Stiftungsrat-Präsidentin (Bianca-Maria) fährt jährlich auf eigene Kosten in die Region, um den Fortgang der Arbeiten zu dokumentieren. Derzeit haben wir 2 Projekte: Wiederherstellung der Wasserversorgung und das Schulprojekt «Kakani».

 

Zum aktuellen Stand zur Wasserversorgung

Zum Schulprojekt Kakani-Schule im Oberdorf Embalama

Jetsün Pema-la, die Schwester Sh des Dalai Lama hat die TCV's lange geleitet

Jetsün Pema-la, die jüngere Schwester SH des
Dalai Lama, hat die 8 tibetischen Kinderdörfer
in Indien (TCV’s) lange Jahre geleitet

Tibeter in Indien (v.a. in Dharamsala, Nordindien)

In Indien haben viele der tibetischen Kinder ein neues Zuhause in den 8 tibetischen Kinderdörfern (TCV = Tibetan Children Villages) gefunden. Sie wurden Anfang der 60ger Jahre von SH dem Dalai Lama gegründet. Zunächst hat seine ältere Schwester und nach deren Tod die jüngere Schwester, Jetsün Pema-la, die Kinderdörfer 42 Jahre lang geleitet. Der neue Präsident aller TCV’s, Thupten Dorjee-la, ist nun nicht mehr aus der Familie des Dalai Lama. Zu „Hoch-Zeiten“ lebten bis zu 15.000 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren in diesen Kinderdörfern, die wie ein SOS-Kinderdorf oder auch Pestalozzi-Kinderdorf organisiert sind und mit diesen auch eine enge Zusammenarbeit pflegen. Nach den tibetischen Volksaufständen 2008 und 2009 wurden die Grenzen zwischen Tibet und Nepal immer stärker von den chinesischen Soldaten bewacht und heute kommen nur mehr wenige Kinder über die Grenze, sodass derzeit „nur“ noch 6.500 Kinder in den 8 TCV’s wohnen.

Ernährungsschulung von 150 tibetischen Hausmüttern

Pilotprojekt DhasaCow’s Milk im TCV Chauntra

Sonstige Projekte

Neben den Hauptprojekten in Nepal und den 8 Kinderdörfern in Nord-Indien haben wir inzwischen noch 3 andere Projekte in Dharamsala (2) und generell (1). Bei der Unterstützung der Suppenküche in Dharamsala handelt es sich um eine Dauereinrichtung des LHA (= Tibetisches Sozialwerk in Dharamsala), wo ca 50 bedürftige Tibeter täglich ein warmes Essen erhalten. Das Norbulingka Institut bemüht sich darum, tibetische Traditionen und Handwerk am Leben zu erhalten und dabei auch und vor allem Arbeitsplätze den jungen Tibetern in Dharamsala zu offerieren. Nachdem es dort kaum Arbeitsplätze gibt, kann man diese Aktivitäten nicht genügend unterstützen. Es soll ja verhindert werden, dass junge Tibeter, zumeist mit guter Schulbildung z.B. aus den TCV’s nur darauf warten, nach Europa, USA oder Australien auszuwandern. Vor allem in Europa finden sie dort keine guten Bedingungen mehr mit den vielen Flüchtlingen, die dort täglich eintreffen. Schliesslich planen wir eine Kaffeehaus-Kette (à la „Momo-Bar in Zürich“) in Delhi und/oder Kathmandu, wo junge Tibeter eine Arbeit finden könnten und auch damit verhindert werden könnte, dass sie „nur weg wollen“.

Der LHA Charitable Trust (Hilfswerk) und seine Suppenküche

Das LHA bietet neuen Flüchtlingen (aber auch anderen Menschen im indischen Himal Pradesh Staat, die in einer sozial schwachen Situation leben, Hilfe jedwelcher Art an. Das fängt mit Sprachkursen an und geht bis hin zu Computer- und anderen Spezialkursen. Das LHA unterhält auch eine Suppenküche, wo ca 40 – 50 wirklich bedürftige Tibeter jeden Tag eine warme vegetarische Mittagsmahlzeit erhalten. Das Essen wird jeweils frisch aus lokalen Zutaten zubereitet und ist nach bestem Wissen eine ausgewogene Mahlzeit.

Mehr Infos

Norbulingka Institut

Dieses Institut in Dharamsala, dem neuen Heimatort des Dalai Lama, hat sich zum Ziel gesetzt, tibetische Handwerkstraditionen auch im Exil zu erhalten. Sie bilden junge Künstler aus, betreiben eine Bibliothek und unterhalten soziale Einrichtungen für die örtliche Bevölkerung. Mit ihren Aktivitäten versuchen sie, junge Tibeter in Dharamsala zu halten und ihnen dort eine nachhaltige Lebensperspektive zu geben.

Spenden: Snowland Children Foundation, Stichwort «Norbulingka Institut»

Info (PDF, english)

Hot Snowlion Coffee Shop

Hot Snowlion Coffee Shop

Junge Tibeter haben es extrem schwer, Arbeit zu finden, die so gut bezahlt ist, dass sie ein eigenes Leben und Familiengründung bewältigen können. Mit diesem Projekt möchten wir jungen Tibetern ermöglichen, eine Coffee-Shop-Kette in Delhi aufzubauen.

Spenden: Snowland Children Foundation, Stichwort «Hot Snowlion Coffee Shop»

Info (PDF, english)