Nachhaltiges Überleben der Tibeter als Volk

Snowland Children Foundation

Allgemeine Informationen zu Tibet
Mit der Besetzung Tibets durch China Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts haben viele Tibeter durch Flucht ihre Heimat verloren. Die meisten können bis heute nicht nach Tibet zurückkehren, ohne um Leib und Leben fürchten zu müssen. Auch 2016 verlassen noch Tibeter das besetzte Tibet, da die freie Ausübung ihres Glaubens nicht möglich ist oder sie in ihrer Lebensweise eingeschränkt sind… Mehr erfahren…

 

Tibeter in Nepal:

Wo wir helfen – unsere Helfer vor Ort und wo liegt Helambu (Nepal) (PDF, deutsch)
Where we are helping – our local partners (PDF, english)

Aktuelles: Druck des Schulungsbuches der Ernährungsschulunen der ersten 4 TCV’s in Nordindien

Im Frühjahr diesen Jahres habe ich in den ersten 4 Tibetischen Kinderdörfern (TCV’s) in Nordindien die Hausmütter (Amala’s) in Ernährung geschult. Immerhin kochen sie 3 Mahlzeiten täglich für 25 – 45 Kinder! Da sollte man schon etwas von Ernährung verstehen, wenn man mit den immer knappen Resourcen eine vollwertige Ernährung für die Kinder garantieren möchte. In jedem Kinderdorf blieb ich eine Woche, um an 5 Tagen je 2 Lektionen à 2-3 Stunden, zusammen mit der jetzt pensionierten Direktorin des Mütter-Trainingszentrums, Mrs Kalsung Sharling, durchzuführen. Als die Amalas dann anfingen, meine Charts zu fotographieren, haben wir 200 Bücher mit den Powerpoints drucken lassen. Selbst in Indien ist das teuer, auch wenn man auf Farbdruck verzichtet. Dankenswerterweise hat jetzt Kai Müller von der ICT (International Campaing for Tibet) Deutschland, die Kosten übernommen! Er wird uns auch nächses Jahr mit den Reisekosten unterstützen, wenn wir in Südindien und auch Ladakh unterwegs sein werden.
Mehr erfahren… Ernährungsschulungen

Tibeter in Indien (v.a. Dharamsala)

Wo wir helfen – Wo liegt Dharamsala, die Exilheimat SH des Dalai Lama

In Nepal leben seit mehreren hundert Jahren aus Tibet eingewanderte Tibeter, die sich Sherpa oder Lama mit Familiennamen nennen. Oftmals arbeiten sie auch als Sherpas = Träger bei Himalaya-Expeditionen. Meistens leben die mehreren Tausend Tibeter in der Helambu-Region, nordöstlich von der Hauptstadt Kathmandu. Hier hat das verheerende Erdbeben im April 2015 besonders zugeschlagen: Weit über 90% aller Häuser wurden entweder zerstört und so beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnbar waren. Hilfe von der Regierung war und ist nicht zu erwarten. Bisher haben nur wenige Hilfswerke wie Helvetas (schon seit 60 Jahren in Nepal) und Caritas etwas beigetragen. Caritas baut derzeit über 30 Schulen in der Region wieder auf. Helvetas unterstützt viele Projekte, vor allem in der Wasserversorgung. In unserer „Mini-Region“ um Thimbu, das aus 3 Dörfern besteht, Unterdorf Thimbu, Mitteldorf Seney und Oberdorf Ambalama auf über 2.000 m Höhe, baut Caritas eine Schule wieder auf und Helvetas hat im Unterdorf die Wasserversorgung erneuert. Ansonsten ist die Bevölkerung auf sich selbst gestellt. Hier hilft die Snowland Children Foundation mit ihren beiden ortsansässigen Partnern Lhakpa und Urkin bei weiteren Projekten. Bitte lesen Sie unter Projekten Nepal Wasser weiter….
Ein weiteres Projekt ist das Kakani-Schul-Projekt……

Tibeter fliehen seit der widerrechtlichen Besetzung Tibets durch die Chinesen vor nun beinahe 60 Jahren noch immer aus ihrem besetzten Land. Weit über 150.000 Tibeter sind mittlerweile auf diese Weise zunächst in Nepal angekommen, wo sie nur eine gewisse Zeit geduldet werden. Die meisten versuchen, von dort aus in das Nord-indische Dharamsala zu fliehen, wo auch SH der Dalai Lama seit seiner Flucht 1959 im Exil ein neues Zuhause gefunden hat. Mittlerweile hat hier auch die Exil-Regierung ihren Sitz. Auch Kinder wurden früher zu hunderten von ihren Eltern geschickt, im Vertrauen darauf, dass die Fluchthelfer unter Einsatz ihres eigenen Lebens die Kinder sicher in Dharamsala abliefern. Dort hoffen sie darauf, in Freiheit und im tibetisch-buddhistischen Glauben aufwachsen zu dürfen, ihre eigene Sprache zu sprechen und eine gute Schulausbildung zu erhalten. Häufig sehen diese Kinder ihre Eltern nie wieder. In Tibet selbst geht der friedliche Protest seit Anbeginn weiter. Mittlerweile haben sich schon 150 Tibeter (auch Frauen) selbst verbrannt, als verzweifelten Akt eines friedlichen Protestes. Bitte lesen Sie unter „Projekten“ weiter…

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