Aktuelles Projekt der Snowland Children Foundation in Nepal:

Ein ökologischer Bauernhof (Eco-Farm) mit Gewächshaus im Erdbebengebiet von Nepal

Ein Blick von oben auf Timbu, wo die Eco-Farm entstehen soll
Das Haus von Lhakpa Lama, wo im obersten Stock das Büro der Snowland Childern Foundation Nepal logiert

Das neueste Projekt ist sehr ehrgeizig: Nach dem Erdbeben 2015 gibt es noch immer überall zerstörte Häuser. Besonders in der Helambu-Region, einem der Epizentren des Erdbebens, wozu Timbu gehört, wurde bisher nur die Schule von Caritas, Schweiz, wieder aufgebaut.  Hier möchten wir die Eco-Farm aufbauen. Damit wäre es möglich, den Leuten zu zeigen, dass man mehr machen kann, als nur «von der Hand in den Mund» zu leben. In der Nähe von Kathmandu haben wir ein Projekt der KRME Stiftung gesehen, die aus alten Flaschen und Lehm Häuser bauen. DAS wollen wir kopieren! Krishna Gurung von der KRME Stiftung hat uns seine Hilfe zugesichert!

Was ist das Ziel?

Die Snowland Children Foundation möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Landflucht, aber auch die Landesflucht der jungen Generation gestoppt werden kann! In Kathmandu herrscht immer grössere Enge und auch Armut und wie kann ein Volk überleben, wenn es sich in die ganze Welt verstreut? Hier besteht eine Möglichkeit, den Armen in Nepal zu helfen, was sonst keiner tut in diesem abgelegenen Dorf Timbu und Umgebung.

Mit der Rco-Farm kann man nicht nur den Leuten in Timbu, sondern den 10.000 Menschen der Helambu-Region zeigen, dass es sich lohnt, nicht nur im Land Nepal zu bleiben, sondern sogar AUF dem Land, in dem man etwas produziert, was genügend Geld bringt, um dort besser als bisher überleben zu können. Man muss vor allem jungen Leuten zeigen, dass es sich lohnt, auf dem Land eine Existenz auf zu bauen, statt ohne Job und in Armut in der Stadt zu überleben. Zusätzlich wäre das ein besseres Model für die Tibeter, als sich in der ganzen Welt zu zerstreuen und damit – auf Dauer – ihre Kultur und Existenz  zu zerstören.

Wie soll das genau geschehen?

Mit vielen gesammelten Flaschen, die überall herumliegen, soll ein Erdbeben-sicheres Haus und -Stall gebaut werden. Wir planen auch 1-2 Häuser für freiwillige Helfer. Dabei werden wir mit den lokalen Gegebenheiten arbeiten, sodass es Nachahmung finden kann. Das ganze Projekt soll anschliessend als eine Art «Dorf-Cooperative» betrieben werden

Als neue und attraktive Einnahme-Quellen für die Gegend (und vielleicht einmal als Touristen-Attraktion) sollen folgende Dinge in Angriff genommen werden:
  • Ein Gewächshaus für organisches Gemüse, das auf dem Markt in Kathmandu immer stärker angefragt wird
  • Solar-Anlage als sichere Energie-Quelle und  zum Beheizen des Gewächshauses im Winter
  • Einige Flaschen-Häuser für freiwillige Helfer
  • Timur-Pfeffer-Sträucher: Dieser Szechuan-ähnliche Pfeffer wächst in der gebirgigen Gegend von Neap und erfreut sich international immer grösserer Beliebtheit.
  • Ein Tee-Garten: In diesen Höhen (zwischen 2,000 und 2,500 Meter) wächst überall an den Hängen des Himalayas, also z.B. Indien (Darjeeling), Sikkim, Butan, etc problemlos Tee, also sicher auch in Nepal
  • Eine Eco-Farm mit angeschlossenem Pferdestall (die Strassen sind so schlecht, dss man besser mit Pferden unterwegs wäre als mit einem 4x4 Auto
  • „Zukunftsmusik“: Ein Eco-Café für die umliegende Bevölkerung als Ort des gemeinsamen Treffens und Diskussion, aber auch für freiwillige Helfer und Touristen aus dem Helambu-Gebiet und LangTang Nationalpark (in  der Nähe gelegen)
Wir möchten der Cooperative auch helfen, bessere Vertriebssysteme aufzubauen und wenn möglich auch ein Export-Business!
Budget in der Anfangsphase
Die ersten Schätzungen haben ergeben, dass wir mit ca 20,000 CHF das Gewächshaus mit Solar-Heizung und 1-2 Flaschen-Häuser bauen können. Für das Wohngebäude mit Stall und Solaranlage rechnen wir nochmals mit ca 20,000 CHF. Die Kosten für das Eco-Café können wir noch nicht abschätzen.

Die Arbeiten werden von den Dorfleuten unter Anleitung unserer Nepali-Partner von der Nepali Branch der Snowland Children Foundation durchgeführt. Mit dieser Planung kann man eine solide Grundlage legen, damit das Projektes sukzessive weiterfinanziert werden kann.

Bisherige Planung
  • Geplante Grösse Farmhaus: 11 x 7.6 Meter = 83,6 qm mit angehängtem Bad, Küche und Büro.
  • Geplante Grösse Greenhouse: 26 x 16 = 416 qm

Bericht in der monatlichen Dorfzeitung „NBB“ (News Bichelsee-Balterswil): NBB_09_2018_Nepal

Projektbeschreibung: Modell-Farm in Nepal

Was garantiert die Snowland Children Foundation?

Die Snowland Children Foundation garantiert, dass jeder Franken des gespendeten Projekt-bezogenen Geldes auch in das entsprechende Projekt fliesst! Auf der Webpage wird regelmässig über die aktuelle Situation und Fortschritte berichtet, aber auch auf der Facebook-Seite der Stiftung. Mindestens 1 Mal pro Jahr fährt die Stiftungsratspräsidentin auf eigene Kosten nach Nepal, um den Fortgang der Arbeiten zu dokumentieren.

Unsere Partner, Lhakpa und Urkin
Hier wird das erste Gewächshaus gebaut
Die Frauen-Cooperatie in Timbu
Urkin kommt selbst aus dem Dorf und ist von Beruf *Sherpa“
Ein anderes Bild von dem Gewächshausbereich
Der Jugend-Club, der helfen wird
Lhakpa hat sein Leben der Dorf-Erhaltung gewidmet
Timbu im Herbst 2018
Das ist die Zukunft!