Aktuelles Projekt der Snowland Children Foundation
Ein Gewächshaus in Timbu für organisches Gemüse

 

Die SNOWLAND CHILDREN FOUNDATION versucht, dem Dorf  Timbu auf ca 1,800 Metern mit den bescheidenen Mitteln zu helfen, die sie zur Verfügung hat. So wurde mittlerweile die Wasserversorgung von Embalama, einem zu Timbu gehörigen noch kleineren Dorf 5oo Meter höher, neu aufgebaut, dort auch eine kleinere Schule (Kakani) finanziert und 2 kleine Gemeinschaftshäuser (Gemeindehäuser) renoviert. Jetzt haben wir ein neues ehrgeiziges Projekt: Eine Eco-Farm für Timbu! Als erstes möchten wir ein grosses Gewächshaus bauen, welches der Dorfbevölkerung helfen soll, ein wenig Geld zu verdienen. Diese Regionen leiden schon immer unter extremer Armut und damit auch Landflucht, was sich durch das Erbeben vor allem bei der jungen Bevölkerung noch stark verschärft hat. Dem möchten wir entgegenwirken.

Wir haben das Hauptdorf Timbu ausgelesen, da unsere lokalen Nepalesisch-Tibetischen Partner, Lhakpa Lama und Urkin Sherpa ursprünglich aus dieser Gegend stammen. Sie kennen die drängendsten Bedürfnisse der Dorfbevölkerung. Dank ihrer guten Ortskenntnis und exzellenten Kontakten zur lokalen Bevölkerung konnten wir unsere bisherigen Projekte mit geringstmöglichen finanziellen Mitteln umsetzen.

2016, ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben bin ich, Dr. Bianca-Maria Exl-Preysch, Präsidentin und Gründerin der Snowland Children Foundation, das erste Mal in Timbu und auch Embalama gewesen, etwa 2 Stunden mühsamster Allrad-Fahrt von Timbu entfernt.

Jetzt 2018, nach den ersten erfolgreichen Projekten, die vor allem dank der Initiativen der ökumenischen Gruppe des Dorfes Bichelsee-Balterswil (Thurgau), aber auch der Sternsinger in Eschlikon (Thurgau) sowie der laufenden Unterstützung des Cinewil in Wil umgesetzt werden konnten, planen wir als ersdtes das grosse Gewächshaus. Das Land, welches wir dafür brauchen, bekommen wir kostenlos auf einer 99-Jahres-Vertragsbasis geliehen. Es gibt bereits eine Cooperative im Dorf, die „Womans Association“, welche dann auch das Gewächshaus für organisches Gemüse und Früchte betreiben wird. Auch die Jugend arbeitet mit, die sich als „Helambu Youth Club“ organisiert hat! Im Laufe der Zeit möchten wir eine ganze Eco-Farm gestalten und ein Eco-Café gründen, welches für Trekking-Touristen der Helambu-Region, aber auch die Dorfbevölkerung und freiwillige Helfer zur Verfügung stehen soll. Des Weiteren planen wir, eines Tages dort einen Wochenmarkt für die grössere Bevölkerung abzuhalten und auch einen Kindergarten zu bauen.

Das geplante Gewächshaus mit Solaranlage zur Beheizung im Winter muss sehr stabil sein, da es in dieser Gegend seit dem Erdbeben und vermehrter Landflucht grössere Einfälle von Affen-Horden gegeben hat. Das Gewächshaus ist umso wichtiger, da die «offene» Ernte immer öfter nicht nur von den Affen gefressen und verwüstet wird, sondern auch von Wildschweinen, ewlche ebenfalls hier seit neuestem einfallen! Und natürlich muss es auch gegen den jährlichen Monsun-Regen im Sommer trotzen können, was die sonst üblichen kleinen Gewächshäuse mit Plastikplanen zumeist nicht können.

 

Dieses Projekt kann hoffentlich eines Tages speziell der jüngeren Bevölkerung in Timbu und Umgebung Jobs anbieten, um sie im Dorf zu halten. Viele der Jugendlichen haben eine vergleichsweise gute Schulbildung, finden aber anschliessend keinen Job auf dem Land. Sie streben nach Kathmandu, wo sie in dem immer grösser werdenden Moloch häufig untergehen. Oder – sie versuchen direkt irgendwie ins Ausland zu kommen, wo sie dann bestenfalls noch Geld nach Hause überweisen können, ansonsten aber dem Land und ihrem Ort verloren gehen. SO KANN DIE ZUKUNFT VON NEPAL NICHT AUSSEHEN!

Was ist nun der genaue Plan?
Nachdem wir mit der Woman’s Association einen Vertrag geschlossen haben, wollen wir als erstes das Gewächshaus planen und 2019 bauen. Anschliessend werden wir nach ausreichender Einarbeitungszeit die Verantwortung an die Cooperative übergeben, welche das Gewächshaus in Eigenregie hinsichtlich der organischen Gemüse und dessen Vermarktung betreiben werden. Unsere Nepali Partner der Snowland Children Foundation Nepal (dort auch als Stiftung eingetragen) werden das Projekt nach besten Kräften und Vermögen technisch und organisatorisch begleiten und unterstützen.

Das Anfangs- Budget
Erste Kalkulationen haben gezeigt, dass wir ca. 20,000 Schweizer Franken benötigen, um ein Gewächshaus in den grossen Dimensionen von 26 Meter mal 16 Meter (416 qm). zu errichten und das erste Jahr zu bestreiten. In den Wintermonaten planen wir, das Gewächshaus mit Solar-Panel zu beheizen.

Der Geldbetrag ist für die Errichtung des Gewächshauses inklusive Solaranlage und die Betreibung in den ersten 2 Jahren vorgesehen. Es wird auch ein Geräte-Schuppen benötigt. Der Plan sieht vor, die Jugendlichen des „Helambu Youth Clubs“ in ihrer Freizeit einzubinden, welche als Gegenleistung dafür eine Unterstützung ihres lokalen Jugendwerkes erhalten sollen. Nachdem es in dieser Gegend keinerlei weitere Aktivitäten für junge Menschen gibt, erscheint uns diese reziproke Unterstützung als sehr wichtig.

Was die Snowland Children Foundation garantieren kann:
Die SCF garantiert, dass jeder Spenden-Franken in das Projekt geht und ausser den Crowdfunding-Kosten zu 100% nach Nepal in das Projekt geht. Jeder Schritt der Konstruktion des Gewächshauses wird von unseren Partnern dokumentiert und 2 Mal jährlich von der Stiftungs-Präsidentin selbst vor Ort. Diese Reisen werden von der Präsidentin selbst finanziert. Alle Informationen befinden sich dann auf der Webpage. Ganz aktuelle Informationen und der laufende Reisebericht werden über Facebook kommuniziert (Snowland-Children). Für die Spenden können wir Spenden-Quittungen für die Steuer ausstellen

Die Stiftung ist im Schweizer Handelsregister eingetragen und steuerbefreit. Weiterhin steht sie unter der Aufsicht der Schweizer Stiftungsbehörden. Seit 2018 ist die Nepali Branch in Nepal registriert und steht dort ebenfalls unter der Aufsicht der dortigen Behörden.

Ein kürzlicher Bericht in der Dorfzeitung Bichelsee-Balterswil: NBB_09_2018_Nepal

Impressionen von Timbu, dem künftigen Standort des Gewächshauses

Mit meinem Partner Lhakpa Lama

Landschaft im Helambugebiet

Timbu im Oktober 2018

Mitglieder des Helambu Youth Club

Auf dem Weg nach Timbu

Lhakpa Lama und seine Frau, Urkin Sherpa

In dieser Richtung wollen wir das Gewächshaus bauen

Helambu Youth Club Youngsters

Mit meinem Partner Urkin Sherpa

Timbu von oberhalb gesehen

Hier kommt das Gewächshaus hin

Timbu Woman’s Association im Oktober 2018

Impressionen vom Zustand der Umgebung 2018, 3 Jahre nach dem Erbeben!

Die Reste eines Klosters

Ein Buddha hat das Erdbeben überlebt…

2018, 3 Jahre nach dem Erdbeben!!!

Die Reste eines anderen Farmhauses

Ein weiteres provisorisches Farmhaus

Noch ein provisorisches Farmhaus

Impressionen vom Zustand der Strassen 2018, 3 Jahre nach dem Erdbeben

Man kommt hier nur mit einem 4x4 weiter

Wir haben den Car sehr günstig privat kaufen können

Wo wir helfen und unsere Partner vor Ort
für Eure lieben Spenden. Klickt Euch mal durch!

Wo wir helfen – unsere Helfer vor Ort (PDF, deutsch)
Where we are helping – our local partners (PDF, english)